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Ehrung Manfred Höreth

Ehrung: 40 Jahre aktive Wehr

Am vergangenen Freitag wurde Manfred Höreth im Spiegelsaal des Landratsamtes für 40 Jahre aktive Dienstzeit geehrt.

Auch wir sagen: Respekt? Ja, bitte!

Einsatzkräfte werden beleidigt, Einsatzstellen begafft, an Unfällen viel zu schnell vorbeigefahren… auch wir haben in den vergangenen Jahren vereinzelt Beschimpfungen und Gefährdungen unserer Feuerwehrkameraden miterleben müssen. Die Respektlosigkeit mancher Mitmenschen macht uns fassungslos, denn wir kommen, um zu helfen.

Respekt gegenüber Polizei und Rettungskräften sollte wieder selbstverständlich werden. Deshalb unterstützen wir die Videokampagne der deutschen Feuerwehrgewerkschaft.

Seien Sie sich bewusst:

  1. Wer uns behindert, gefährdet Gesundheit und Leben Dritter.
  2. Gesperrte Straßen sind ärgerlich, Umwege kosten Zeit - das verstehen wir. Aber Rettung hat Vorrang! Auch Sie könnten der Hilfeersuchende sein!
  3. Deshalb: Geben Sie uns Zeit zu helfen! Haben Sie etwas Geduld! Pöbeln, beschimpfen und beleidigen bringt niemanden weiter! Packen Sie mit an, wenn es die Situation erfordert! Filmen und begaffen Sie keine Unfallopfer! Leisten Sie den (meist polizeilichen) Anweisungen der Einsatzkräfte Folge! Fahren Sie Einsatzstellen vorsichtig an, Respekt heißt andere nicht gefährden!
  4. Wir geben bei jedem Einsatz unser Bestes, setzen all unsere Kraft und Energie für Mitmenschen in Not ein – 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht, bei jedem Wetter, freiwillig, für 0,00 Euro! Die Frage im Video lautet daher zu Recht: Wie oft würden Sie sich dafür beleidigen lassen?
  5. Dass wir für den Feuerwehrdienst viel Freizeit opfern und diese Arbeit sehr gefährlich sein kann, ist uns stets bewusst. Dennoch verrichten wir sie gern und freuen uns über jedes Dankeschön und Ihren Zuspruch.

Doch in manchen Situationen sagen auch wir: "Respekt? Ja, bitte!"

Ihre Freiwillige Feuerwehr Eichstätt

Fahrsicherheitstraining

Zwei Angehörige der Feuerwehr Eichstätt kamen vergangenen Samstag, den 9. Dezember 2017 in den Genuss, an einem speziellen Fahrsicherheitstraining für LKWs teilzunehmen. Mit schweren Löschfahrzeugen konnten die Teilnehmer einmal bis ans Limit ihrer Fahrpraxis gehen. Zu den Übungsaufgaben gehörten beispielsweise das Durchfahren eines Parcours, das Ausweichen von Hindernissen und das Einleiten einer Gefahrenvollbremsung. Hierbei wurden auch verschiedene witterungsbedingte Straßenverhältnisse, wie nasse oder glatte Fahrbahnen, simuliert. Beobachter konnten sehen, wie die Fahrer ihre schwere Einsatzfahrzeuge bis an die Grenzen brachten und in Extremsituationen nicht selten einen Verkehrskegel berührten. Unter Anleitung steigerten die Maschinisten aber ihr Können von Übung zu Übung und senkten die Fehlerquote deutlich.

Der Ausbilder hatte das Programm „Fahrsicherheitstraining für Einsatzfahrer“ extra auf die Bedürfnisse der Blaulichtorganisationen abgestimmt. „Am Übungsgelände haben die Fahrer eine zweite oder dritte Chance etwas auszutesten. Auf der realen Einsatzfahrt gibt es nur die eine Gelegenheit in einer Gefahrensituation angemessen zu reagieren“, so Übungsleiter Wenzl. „Da machen es Aufregung, Zeitdruck, unvorhersehbare Reaktionen anderer Verkehrsteilnehmer, aber auch mangelnde Fahrpraxis dem Fahrer oft nicht einfach, das Fahrzeug mit seiner Mannschaft sicher zum Einsatz zu bringen“, berichtete der Instruktor auch aus eigener Erfahrung als aktiver Maschinist bei der Feuerwehr.

Am Tagesende hatten die Fahrer alle Manöver unter Kontrolle. Die Eichstätter Feuerwehr will dem erhöhten Unfallrisiko bei Einsatzfahrten mit Fahrsicherheitstrainings entgegenwirken, wie Maschinistenausbilder Andreas Zöpfl mitteilte. Auch in Zukunft soll es weitere Trainings in ähnlicher Form geben.

Geburtstagsüberraschung

Nach 43 Dienstjahren, davon 33 Jahre als Kommandant, gab Dieter Hiemer zum 07. Oktober 2017 altersbedingt sein Amt an der Spitze der Feuerwehr Eichstätt ab. Seinen Ehrentag feierte er im Kreise seiner Familie, als sich in den Abendstunden gegen 19 Uhr eine Geburtstagsüberraschung der besonderen Art anbahnte: Aktive, Jugendfeuerwehr und Senioren - viele lange Wegbegleiter und Freunde - hatten sich in Schale geworfen und rückten mit sämtlichen Fahrzeugen aus, um ihrem langjährigen Kommandanten zu gratulieren und sich zu verabschieden. Vereinsvorsitzender Andreas Ernstberger überreichte einen Geschenkgutschein an Dieter Hiemer, der 30 Jahre lang (bis 2014) in Personalunion auch den Feuerwehrverein geführt hatte. Jugendwart Christian Heckl übergab im Namen der Jugendfeuerwehr ein Mannschaftsfoto auf einer großen Leinwand.